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10. November 2004 - Acher und Bühler Bote
Rock'n'Roll feierte glanzvolle Wiedergeburt
"Bill Haley's New Comets" sorgten für Hochstimmung im Bürgerhaus Neuer Markt
Im Bühler Bürgerhaus Neuer Markt feierte der "Rock'n'Roll" der 50er Jahre eine glanzvolle Reanimation. "Bill Haley's New Comets" heizten dem Publikum bedingungslos ein und sorgten für heitere Hochstimmung.
Nach der Meinung vieler Chronisten fällt der 50. Jahrestag des Rock'n'Roll bereits auf den 14. Juni 1951. Damals überredete ein Musikverleger Bill Haley und seine Band " The Saddlemen", eine Coverversion von "Rocket 88", eine Mischung von Country und Rhythm & Blues, zu spielen. Die Platte wurde jedoch nur ein lokaler SeIler. 1952 hängten die Saddlemen ihre bis dahin mit Stolz getragenen Cowboyhüte an den Nagel und wagten den radikalen Neuanfang. Sie gaben sich den Namen Bill Haley and the Comets, warfen sich in großkarierte rote Sakkos und landeten 1953 mit "Crazy Man Crazy" ihren ersten Millionenhit.
Am 12. April 1954 fuhr die Band nach New York City, um unter anderem "Rock Around The Clock" aufzunehmen. Es wurde die Titelmusik für Richard Brooks' Film "Saat der Gewalt" (1955) über eine von Jugendlichen terrorisierte Schule in der New Yorker Bronx. Die Filmmusik wurde über Nacht zur Hymne der Jugendbewegung und schlug mit 25 Millionen verkauften Exemplaren alle Verkaufsrekorde. Die Filme "Rock Around The Clock" (1956) und "Don't Knock The Rock" (1956) sowie die Livekonzerte Haleys lösten Randale und verwüstende Aktionen in ganz Amerika und Europa aus. Während seiner Deutschlandtournee 1957 kam es zu Zuschauertumulten. Der Sänger wurde von den Medien als "Jugendverderber" und "Radaumusiker" tituliert, seine Platten wurden in den USA als "Teufelswerk" abgelehnt und zeitweise sogar verboten. Mit Skinnie Minny (1958) landete Bill Haley seinen letzten großen Hit, der junge Frauenschwarm Elvis Presley verdrängte den Erfinder des Rock'n'Roll von seinem Thron. Haley starb am 9. Februar 1981 in seiner mexikanischen Villa in Harlington, Texas, völlig überraschend an einem Herzinfarkt.
"Bill Haley's New Comets" wurde bereits 1989 von den Original "Comets" zu einem Konzert eingeladen und als offizielle Revival-Band autorisiert. Marshall Lytle schwärmte: "Ich sah Bill und mich auf der Bühne wie vor 40 Jahren". Das Quintett erhielt im gleichen Jahr den Titel "Beste Deutsche Double-Band" und 1993 die Auszeichnung "Beste Revival- Band". Im Bühler Bürgerhaus saßen die Gäste an gedeckten Tischen und wurden auch während des Konzerts bedient. Kein Wunder, haben doch die jugendlichen Rockenthusiasten der 50er Jahre längst das Rentenalter erreicht.
Und obwohl der deswegen ironischerweise leicht irritiert wirkende Bandleader Joe Clifton beruhigend feststellte, dass die Stadthalle gegen alle Randale gut versichert sei, blieb das Mobiliar natürlich unverrückt. Die "Oldies" und die begeistert mitfeiernden Enkel und Urenkel der "Ur-Rock-Generation" ließen sich vielmehr ganz von der großartigen Show hinreißen. Da stiefelte der Saxofonist über die Tische, der Schlagzeuger verfolgte seine Trommel durch den ganzen Saal und trommelte dabei aus allen Lagen, und der Bassist legte sich beim Spiel der Länge nach auf dem Boden oder stellte sich auf sein Instrument.
Neben der toll choreografierten und trotzdem spontan wirkenden Show war aber auch die musikalische Leistung vom Feinsten. Alle Standardtitel der Rocklegende erklangen in bester Qualität und originalem Arrangement. Besonders die Soli des Saxofonisten begeisterten das Publikum. Bill Haley jr. alias Joe Clifton war natürlich nicht zu toppen. Er agierte als eine stets auf Hochtouren laufende Dampflokomotive, die den "Never-Ending-Rock'n'Roll-Express" kraftvoll vorantrieb und dabei seinen Übervater würdig vertrat.
Kurz: Das war eine Show vom Feinsten, die das Publikum mit riesigem Applaus bedachte. (Wolfgang Winter)
7. September 2004 – Acher-Rench Zeitung
Eine stimmungsvolle Reise in die Vergangenheit des Rock'n'Roll brachte dieses Jahr erneut die Nacht der Legenden auf dem Weinfest in Oberkirch.
Am Anfang war alles wie immer. Um 19.30 Uhr am Freitagabend hat die »Nacht der Legenden« bereits begonnen. Das Zelt ist gut gefüllt, die Luft stickig, die erste Band schon am Spielen.
»Bill Haley and His Comets« tragen guten alten Rock'n'Roll vor - witzig, nie um einen Spruch verlegen, im angedeuteten Bühnenflair der 60er Jahre.
(…)
Derweilen schaffen es die Rock'n'Roll-Helden auf der Bühne immer mehr, das Publikum in Fahrt zu bringen. Akrobatisch robben sie auf der Bühne rum oder funktionieren ihre rot karierten Jacketts mir nichts dir nichts in schottische Kilts um. Nach gut eineinhalb Stunden verklingt der letzte Ton.
Zwar ist die Band die erste Formation auf der Bühne, doch die Stimmung wird danach nicht mehr besser. Rock der 50er, der vielleicht nicht allen im Zelt bekannt ist, erzeugt eben doch eine Stimmung, die fast jeden mitreißt.
Lesen Sie hier das zu dieser Veranstaltung erschienene ganzseitige Interview mit unserem Bandleader:
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September 2004 - Deutsches Künstler-Magazin
50 Jahre Rock'n'Roll - Kometen verglühen nicht!
"Bill Haley's New Comets" als "Künstler des Jahres 2004" nominiert.
Lesen Sie hier das aus aktuellem Anlass veröffentlichte ganzseitige Künstler-Portrait der Band!
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24. Mai 2004 - Neue Osnabrücker Zeitung
Haleys Kometen heizen kräftig in der Kälte
Der Bramscher ist nicht so leicht zu erwärmen, schon gar nicht an bitter kalten Maiabenden. Da müssen schon Kometen kommen. "Bill Haley's New Comets" sorgten mit einer atemberaubenden Rock-'n'-Roll-Show für den krönenden Stadtfestabschluss.
(...)
Und die Kometen? Wer eine leicht angestaubte Combo erwartet hatte, die ein musikalisch etwas einseitiges Erbe pflegt, wurde ganz schnell eines Besseren belehrt: Taufrisch, mitreißend und musikalisch ganz auf der Höhe der Zeit ließen sie die Jahre wieder auferstehen, in denen Bill Haley Musikgeschichte schrieb. Schnell wird deutlich, warum die Original "Comets" das muntere deutsche Quintett um Joe "Bill" Clifton als einzig legitime Nachfolger in Europa würdigen.
Nur wenige im Publikum waren dabei, als 1956 der Film "Rock around the Clock" mit dem gleichnamigen Titelsong nach Deutschland kam und eine bis dahin beispiellose Welle der Begeisterung für eine neue Musik auslöste. Ein weit größerer Teil der Zuhörer war nicht einmal geboren, als Haley 1981 starb. Doch seine Musik ist lebendiger denn je, weil sie von so virtuosen und enthusiastischen Musikern präsentiert wird wie von den Revival-Haleys.
Und dazu die Show: "Dennis Teabone" als kellnernder Saxofonist im Bierwagen, der Chef und sein Trommler beim Bad in der Menge, Tanzeinlagen, schauspielerisches Können vereinen sich zu einer perfekten Illusion. Haleys Rock 'n' Roll lebt, und auch die Teenies auf dem Kirchplatz toben und singen "See You Later Alligator".
23. Februar 2004 - Badener Tagblatt/Badische Nachrichten
Auch im Liegen eifrig musiziert
Für musikalische Ausgelassenheit sorgten biem großen Kostümball im Kurhaus die Musiker der "Bill Haley's New Comets Band"
Baden-Baden. Für ausreichend Anlass zum Tanzen sorgte gleich zu Beginn des Abends die Bill Haley's New Comets Band mit schnellen Rock'n'Roll-Rhythmen. Aber auch der passive Zuschauer wurde bestens unterhalten, denn die fünf Vollblut-Musiker bewiesen auf der Bühne, dass man so ziemlich jedes Instrument auch im Liegen spielen kann und den Kontrabass auch noch zupfen kann, wenn man auf ihm steht.
(...)
Sie brachten mehr als nur flotte Rock'n'Roll-Rhythmen der 50er Jahre zu Gehör. Diese Jungs verstanden es, mit Komik und Können eine witzige, animierende Show zu präsentieren und das Publikum auf charmante Weise in ihr Tun einzubeziehen, vor ihm in die Knie zu gehen und trotz ihrer akrobatischen Übungen stets den guten Ton zu wahren. "Wirklich Klasse" fanden all die närrischen Rock'n'Roller, die an diesem Abend voll auf ihre Kosten kamen.
21. Juli 2003 - Thüringer Landeszeitung
Den Fans ordentlich eingeheizt - Zweite Rock'n'Roll Party in der Wandelhalle
Bill Haley's New Comets boten stimmlich wie körperlich alles auf, um die Fans zu begeistern
Eisenach. Es waren Massen von Rock'n'Roll Fans, die sich in der Wandelhalle einfanden. Rock Around The Clock, das am Samstag in seine zweite Auflage ging, hatte als besonderes Highlight die Bill Haley Revival Band zu bieten, der als einzige Revivalband die Nutzung des Namens durch die Originalband gestattet wurde.
(...)
Dann war die Stunde von Bill Haley's New Comets gekommen. Mit viel körperlichem Einsatz versetzte die Band, die erst von einer USA-Tour zurück kam, 1.500 Zuhörer in Hochstimmung. (...) Nach Mitternacht schlugen die Rock'n'Roller aus dem Nachbarland mit "See You Later Alligator" und "Rock Around The Clock" noch einmal richtig zu.
20. Mai 2003 - Mannheimer Morgen
"Nacht der Legenden" ruft Erinnerungen wach
600 Gäste tanzen zu "Oldies" in der Heddesheimer Nordbadenhalle
Heddesheim. Als "Nacht der Legenden - Nights of Legends" hatte die SG Heddesheim ihre große Musikveranstaltung im Vorfeld angekündigt. Die Organisatoren haben den Mund tatsächlich nicht zu voll genommen. Mehr als 600 Gäste tanzten am vergangenen Samstagabend ausgelassen in der Nordbadenhalle zu zahlreichen "Oldies" und sorgten bis nach Mitternacht für beste Stimmung auf dem Parkett und den Sitzplätzen.
Mit der Revivalband "Bill Haley and his Comets" hatte der SG-Förderverein um seinen Vorsitzenden Peter Weth auch alle Hebel in Bewegung gesetzt, "um das Beste vom Besten nach Heddesheim zu holen", so Weth. (...) "Zum Glück haben wir sie schon vor gut einem Jahr verpflichtet", war auch Christian Moles, zweiter Vorsitzender des Fördervereins, froh über das Engagement der Vollblutmusiker.
Erstklassigen Rock´n Roll der "Golden Fifties" gaben die Musiker zum Besten, einige akrobatische Einlagen und eine kurze Comedy-Einlage rundeten das kurzweilige Programm ab. Diese "Nacht der Legenden" wird sicherlich allen Besuchern noch lange in bester Erinnerung bleiben. Zumal auch das Drumherum an diesem Abend stimmte. (...)
02. Mai 2003 - Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Bill Haleys Enkel sorgten für viele wippende Zehen
Noby Solback brachte es auf den Punkt. "Wir haben Spassss gehabt, und das Publikum auch. Was will man mehr?"
Für den Musiker, der im rotkarierten Jacket in der "Bill Haley's New Comets-Band" die Gitarre zupft und schlägt, war der "Tanz in den Mai" am Mittwoch in den Flottmann-Hallen ebenso ein runder Abend wie für die über 500 Besucher, die sich in der Halle und in der Kneipe drängelten. Sie amüsierten sich prächtig bei den Hits der 50-er und 60-er Jahre, die von Bill Haleys Enkeln gekonnt gezündet wurden.
Da konnte jeder nicht nur mitsingen oder -gröhlen, sondern auch zumindest mit den Zehen mitwippen. Und wer nach den etwa 150 Minuten mit Bill Haley alias Joe "Bill" Clifton noch nicht erschöpft war, konnte ab 23.30 Uhr in den Flottmann-Hallen auch richtig in den Wonnemonat Mai tanzen - zu aktueller Musik von der CD, aufgelegt von einem DJ.
Frank Gauert, der für den Herner Radiosender 90.8 die Party organisiert hatte, war jedenfalls mehr als zufrieden. Ein so gut wie ausverkauftes Haus, tolle Stimmung, Spitzen-Musiker auf der Bühne, für Gauert hat dieses Event Zukunft. Denn: "Für die nächsten zwei Jahre habe ich schon Ideen im Köcher." (...) JoS.
10. Februar 2003 - Odenwälder Echo
Vom Rock-'n'-Roll-Himmel in den Patat-Keller
Kulturszene: Auftritt von "Bill Haley's New Comets" lässt Gründervater des Musikgenres und seine Zeit aufleben
MICHELSTADT. Der Rock-'n'-Roll lebt, und auch sein Vater Bill Haley ist - ungeachtet seines Todes vor über 20 Jahren - weiter gegenwärtig. Das offenbarte am Wochenende das Gastspiel von "Bill Haley's New Comets" im Michelstädter Patat-Keller. Von den fünf Herren in authentischem Outfit, groß karierte rote Jacketts zur Schmalztolle, wurde die unvergessliche Musik des "Indisputing King of Rock-'n'-Roll" geradezu zelebriert.
Frontmann und Leadsänger Joe "Bill" Clifton kauderwelschte deutsch-amerikanisch seine Ansagen und kabarettistischen Einlagen, Mani Lytle bearbeitete den Kontrabass, natürlich auch in der Horizontalen. Und "Bam Bam" Cellarhope bewies sich als hervorragender Drummer, sofern seine Kollegen in nicht gerade fertig machten oder er seiner Trommel durch den ganzen Saal nachlaufen musste. Wenn auch freiwillig, mischten sich Denis "Rudy" Teabone mit seinem Saxophon und Leadgitarrist Nobby Soulback ebenso unter die zahlenden Gäste.
Von "Rock around the Clock" bis "See You Later Alligator" boten die legitimen Nachfahren des Gründervaters und seiner Gefährten einen umfassenden Ausschnitt aus dessen künstlerischem Schaffen. Darunter mischte sich jede Menge Comedy, denn so ganz ernst nehmen sich die Rock-'n'-Roller selbst nicht. Auch das Publikum wurde mit einbezogen, ob aufgefordert als besungene Hannelore auf oder aus freien Stücken vor der Bühne. Selten herrschte im Gewölbe so ausgelassene Partystimmung wie am Wochenende.
Der Rock-'n'-Roll schwappte vor einem halben Jahrhundert über den großen Teich ins alte Europa, wurde von den Jungen geliebt und den Alten gefürchtet. Der 1925 in Michigan geborene Bill Haley war 1951 der erste, der Rhythm & Blues mit Country-Music kombinierte und damit diesen neuen Stil schuf. Von Verboten, die vor allem in Amerika verhängt wurden, wurde sein Siegeszug dabei eher gefördert als gebremst. Ab 1952 beschallten Bill Haley und seine Comets mit ihrem "Teufelswerk" Rock-'n'-0Roll die Welt, prägten das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Haley starb 1981 an einem Herzinfarkt in seiner mexikanischen Villa; seine Band kehrte 1989 noch einmal auf die Bühne zurück.
Und zu jenem einmaligen Konzert in Bristol war auch die Haley-Revival-Band aus dem Ruhrpott eingeladen. Beeindruckt von der Authentizität der Deutschen, erklärten die Amerikaner diese zu würdigen Nachfolgern und erlaubten ihnen offiziell die Nutzung des Namens. Die Erfolgsgeschichte von "Bill Haley's New Comets" begann. Auslandstourneen führten sie durch ganz Europa und 1989 zum Titel "Beste Deutsche Double-Band", 1993 zur Anerkennung "Beste Revival-Band".
Bill Haley galt als Meister, was das Gefühl für sein Publikum betraf. Wie wenig ihm "Bill Haley junior" dabei nachsteht, bewies die Reaktion der Patat-Besucher auf die Premiere am Freitag: Viele rissen sich um die Restkarten für die Samstagsvorstellung.